Soleo erforscht: Wie wollen Senioren wohnen?
Das Kevelaer Gesundheits- und Sozialimmobilienunternehmen Soleo befasst sich mit den Belangen älterer Menschen. Soleo arbeitet dafür mit der Hochschule Cleve zusammen und führt auch Befragungen durch.
Soleo, ein Unternehmen aus Kevelaer, das sein Büro allerdings in Kaarst unterhält, befasst sich vorwiegend mit Gesundheits- und Sozialimmobilien. Darunter sind Immobilien zu verstehen, die das Leben auch im Alter einfach und komfortabel gestalten können. Doch was wünschen sich Senioren eigentlich? Dieser Frage ging Soleo nach. Dabei stellte das Unternehmen unter Ralf Weinholt und Prof. Kurt Dorn fest, dass Menschen im Alter in den eigenen vier Wänden bleiben wollen. Versorgung ist zwar gefragt, allerdings nur in dem Maße, wie unbedingt nötig, so geht es aus der Befragung hervor. Das bestärkt das Unternehmen in seinem Handeln, denn es hat sich zum Ziel gesetzt, Investoren, Bauherren und Co. nicht nur zum Bauen altersgerechter Wohnungen, sondern auch zu deren Sanierung zu beraten.
Enge Zusammenarbeit zwischen Soleo und Hochschule
Unter anderem ist Soleo Mitglied im Förderverein „Campus Cleve“ der ansässigen Hochschule. Das lässt sich darauf zurückführen, dass die beiden Geschäftsführer rege Kontakte zu Vereinschef Hans-Josef Kuypers halten, aber auch darauf, dass sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, was die weitere Entwicklung der Hochschule Rhein-Waal angeht. Außerdem freuen sich Dorn und Weinholt, dass die Hochschule schon jetzt mit dem Bereich „Gesellschaft und Ökonomie“ ein Angebot bereithält, das mit den Zielen des Unternehmens Hand in Hand geht.
Einmal jährlich findet Kongress für die Fachwelt statt
Auch eine eigene Forschungseinrichtung, die an der Hochschule Trier beheimatet ist, hat Soleo ins Leben gerufen. Unter dem Namen Igeso wurde hier die bereits erwähnte Umfrage durchgeführt. Das zeigt aber auch, wie nahe die Unternehmer an der Lehre als solches sind. Händeringend sucht das Unternehmen nach Nachwuchs aus dem Ingenieurswesen und erhofft sich, diesen durch die Zusammenarbeit mit den Hochschulen zu finden.
Einmal pro Jahr informiert das Unternehmen auch die gesamte Fachwelt rund um die eigenen Entdeckungen und lädt dazu zum Kongress ins Bühnenhaus von Kevelaer ein.

Es gibt seit einigen Jahren zahllose wissenschaftlich fundierte Daten zu den aufgeworfenen Fragen.
Für mich ist es immer wieder erstaunlich, “wie oft ein Fahrrad neu erfunden werden muss”.
Der Markt für barrierefreies Bauen, Wohnen und Leben lässt der Wirtschaft gar keine andere Chance, als sich mit den Grundsatzfragen ihrer zukünftigen Zielgruppe auseinander zu setzen. Es gibt seit einigen Jahren eine bundesweit arbeitende Organisation mit dem Namen “Leben ohne Barrieren”, die alle diese Dinge bereits vor etlichen Jahren für jedermann zugänglich erarbeitet hat, jetzt aber auch die gewonnenen Erkenntnisse in der praktischen Anwendungen nutzt. In Krefeld gibt es sogar eine umfangreiche Dauerausstellung zu diesem Thema.