Beratung und Anlaufstellen
Erfahrungen mit barrierefreien Bauen haben sicher nur die wenisten. Vor der Frage des „Wie“ stehen demnach viele Bauherren, wenn sie die Planung für den Neubau oder die Umwandlung in eine barrierefreie Immobilie starten. Ein ganzer Dschungel aus Förderungsmöglichkeiten, Normen und Richtlinien erschwer den Durchblick. Doch dafür gibt es schließlich Beratungsstellen.
Das Thema barrierefreies Wohnen ist nicht nur für ältere oder behinderte Menschen von Bedeutung. Steht ein Hauskauf oder ein Neubau an, denken auch schon viele junge und körperlich fitte Leute an ihre Zukunft und fangen an, sich Informationen einzuholen. Schließlich möchte man so lange wie möglich in seinen eigenen vier Wänden selbstbestimmt wohnen können und nicht auf den Komfort des Hauses verzichten müssen. Geboten werden sollen Flexibilität und Mobilität in allen Lebensphasen!
Bei Neu- oder Umbau zugunsten der Barrierefreiheit muss aber einiges beachtet werden: So müssen z.B. bestehende Gesetze, Normen und Verordnungen eingehalten werden. Bauherren sind daher am Zug, sich Informationen beim zuständigen Landesbauamt und aus dem Baugesetzbuch einzuholen. Auch die DIN-Normen können beim Deutschen Institut für Normierung e.V. erworben und selbst angeeignet werden. Doch dazu kommen Fragen der Förderung, zu ästhetischen Wohnkonzepten, technischen Möglichkeiten und und und…
Beratungsstellen helfen, den Durchblick zu bewahren
Doch niemand muss sich ohne Hilfe durch den Wust von Angeboten und Anforderungen kämpfen. Es gibt viele Anlaufstellen, um bei barrierefreiem Planen Hilfe zu bekommen. Allein für die DIN-Normen und deren Umsetzung lohnt es sich schon, einen Experten zur Beratung heranzuziehen, da die Auflagen Modifikationen und Erneuerungen unterworfen sind. Lösungen bieten beispielsweise Architekten an. Viele Büros haben sich unter anderem auf barrierefreies Bauen spezialisiert und wissen, was genau beachtet und welche Stellen angelaufen werden müssen. Hilfe gibt es auch bei Beratungsstellen von Städten und Ländern. Dazu kommen regionale Vereine, die speziell auf die Bedürfnisse von Bauherren mit Wunsch nach einer barrierefreien Immobilie eingestellt sind.
Übergeordnete Stellen, die alle Fragen komplett klären können, gibt es nicht. Da viele Vorschriften regional oder bundeslandintern geregelt sind, ist es sinnvoller, Hilfe von ansässigen Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Die können dann nicht nur Tipps zu allgemeinen Vorgehensweisen geben, sondern sind auch noch firm in Angelegenheiten, die von Ort zu Ort verschieden sind.